Wir über uns

Profil des Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V.


Das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein. Ehrenamtliches Engagement und hauptberuflicher Einsatz im Sinne des Gemeinwohles sind unsere Ziele.

Er ist überregional und international tätig, mit Schwerpunkten und Aktivitäten in der

  • beruflichen und schulischen Qualifizierung
  • Integration behinderter Menschen
  • Kinder- und Jugendhilfearbeit
  • Seniorenarbeit und Altenhilfe
  • integrativen und generationsübergreifenden Projektarbeit
  • Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und mit internationalen Partnern
  • in der Entwicklung und dem Aufbau sozialer und berufsbildender Strukturen sowie Integrationsprojekte und Einrichtungen, besonders für benachteiligte und behinderte bzw. ältere Menschen in fachlichen und konzeptionellen Bereichen.
  • in der Unterstützung und Beratung beim Aufbau von Einrichtungen
  • in der Organisation von Hilfstransporten

Als Träger der verschiedenen Aufgabenbereiche ist das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V.

  • Mitglied in nationalen und internationalen Verbänden, Institutionen und Organisationen
  • testiert und zertifiziert
  • ausgezeichnet durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Weitere Informationen über das Internationale Bildungs- und Sozialwerk erhalten Sie über die Homepage:
Webseite des Int-bsw

Blätter

Grundsatz

Eine Behinderung ist ein natürlicher Teil menschlicher Erfahrung und schränkt in keiner Weise das Recht des Einzelnen ein, unabhängig zu leben, über sich selbst und sein Leben zu bestimmen, Wahlmöglichkeiten zu haben, zur Gesellschaft beizutragen, berufliche Karrieren zu verfolgen und volle Integration in das wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Leben der Gesellschaft zu genießen.

Der in den letzten Jahren sich abzeichnende Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe spiegelt sich auch im Benachteiligtenverbot des Grundgesetzes wider. Dort heißt es seit 1994 in Artikel 3 Abs. 3: „Niemand darf aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden“.


Menschen mit autistischen Störungsbildern sind aufgrund ihrer Behinderung von Benachteiligung nicht nur bedroht, sondern besonders betroffen. Da jedoch das Grundgesetz auch für sie gilt, müssen neue Unterstützungsformen entwickelt werden, die ihr Recht auf gleichberechtigte Teilnahme am Gesellschaftsleben auch real ermöglichen. Die Wohn – und Therapiezentren Haus Waldschlösschen und Haus am Kyffhäuser bieten seit ihrer Eröffnung ihren Bewohnern gemäß des Grundsatzes „Kompetenz – statt Defizitansatz“

im Rahmen eines individuellen Förderplanes und in Verbindung mit Unterstützung und Anleitung, bestmögliche Bedingungen auf dem schwierigen Weg zu einem möglichst selbstbestimmten Leben. Autistische Menschen stellen an ihr Umfeld, die Betreuungs- und Therapieangebote und die freizeitpädagogischen Erlebnisse, aufgrund ihrer verminderten Wahrnehmungs- – und Informationsverarbeitung spezielle Ansprüche. So weisen all unsere Angebote spezifische erkennbare und wieder erkennbare Strukturen auf. Destruktive Verhaltensweisen oder auch Aggressionen möchten wir somit schwächen beziehungsweise verhindern. Wesentlich hierbei sind uns:

  • Förderung der Kompetenzen in den Bereichen der Selbststeuerung, der Selbsteinschätzung, der sozialen Kompetenz und einer weitestgehend selbstständigen Lebensführung
  • Normen der sozialen Interaktion erkennen und andere Menschen tolerieren
  • Erlernen Wünsche und Bedürfnisse, Emotionen und Impulse so zu äußern, dass diese von anderen Menschen verstanden werden
  • Erwerb angemessener Konfliktlösungsstrategien
  • emotionale Stabilisierung
  • Identitätsfindung
  • Vorbereitung auf ein eigenständiges Leben mit ambulanter Betreuung
  • Eingliederung in das Berufsleben


Unsere Häuser arbeiten hierbei eng mit den Autismusambulanzen Leipzig und Halle und kooperierenden regionalen Trägern der Behindertenhilfe sowie spezialisierten Medizinern zusammen. Als Mitglied des Bundesverbandes „Autismus Deutschland e.V.“, sowie als geschäftsführende Einrichtung des bundesweiten Arbeitskreises „Lebensorte“ und natürlich mit den Angehörigen unserer Bewohner, sehen wir uns als Teil eines Netzwerkes dessen Maschen eng genug sind, jeden Betroffenen aufzufangen.

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Mitarbeiter /-innen
Mitarbeiter / -innen

Zu den Grundsätzen unserer Mitarbeiterverantwortung zählt ein wertschätzendes Arbeitsumfeld auf der Basis fachlicher und persönlicher Qualifizierung. Motivierte, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter sind ungeachtet ihrer Funktion die wichtigste Vorraussetzung für die Erfüllung unserer umfangreichen Aufgaben. Jeder ist mit seinen Kompetenzen, seiner eigenen Lebenserfahrung und Lebensenergie wichtig und prägend.

Unsere multiprofessionellen Teams bestehen aus Erziehern, Heilerziehungspflegern, Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Mototherapeuten und Dipl. Psychologen. Zur Sicherstellung bestehender Qualitätsstandards und um aktuelle Entwicklungen sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst rasch und effektiv in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen, sind Teamberatungen und Fachplanungen monatlich festgeschrieben. Jeder Wohngruppe ist ein festes Betreuerteam zugeordnet und wird von einer Wohngruppenleitung strukturiert und organisiert. Unsere Dipl. Psychologin ist gruppenübergreifend tätig. Fortbildungsangebote kann der einzelne Mitarbeiter, aber auch das Team gemeinsam nutzen.

„Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten."

Aristoteles


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