
Die Sommerreisen 2011 führten uns über hohe Wanderwege, auf`s Wasser, durch Städte und noch zu vielem mehr.
Am 06.07.2011 begannen wir unsere Sommereisen mit einer Einkaufsfahrt der besonderen Art. Der Ton in unserer Tonwerkstatt ging zur Neige und so mussten wir neue Materialien einkaufen. Viele unserer Bewohner waren neugierig, wo denn der Ton her kommt, den sie zu wunderschönen Teekannen, Kaffeebechern, Rosenkugeln, Sparschweinen, Windspielen und noch vielem mehr verarbeiten. So führte uns unsere Tour in die Töpfermühle nach Möbisburg.
Möbisburg – ein kleiner Ort vor den Toren Erfurts. In dem alten, schönen Ambiente konnten wir uns umschauen und inspirieren lassen. Mit vielen neuen Ideen und Eindrücken und jeder Menge Ton, verließen wir Möbisburg Richtung Erfurt. Nach einem kleinen Stadtspaziergang kam dann des Bestes des Tages- ein großer Eisbecher! So wunderbar können wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden.
In den folgenden Wochen steuerten wir noch die verschiedensten Ziele an. Bei einer Schifffahrt auf dem Ockerstausee testeten für unsere „Seetauglichkeit“ und gleich danach in Schulenberg (Harz) die größten Windbeutel der Region. Von uns bekamen sie eine „1“!
Der Tierpark in Memleben war auch eines unserer Reiseziele. Hier standen wir Auge in Auge mit gefährlichen Raubtieren, die wir bisher nur in plüschigem Kleinformat kannten. Die Fütterung der Waschbären war hier das schönste Erlebnis des Tages, denn wir durften mit helfen.
Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah … und so wanderten wir auch auf die Löwenburg in den Bleicheröder Bergen. Die Umgebung der Stadt Bleicherode besitzt viele landschaftliche Reize. In unseren Bleicheröder Bergen wachsen eine Menge seltene Sträucher und Pflanzen, darunter allein 14 Orchideenarten. Und die Sage von der Löwenburg erzählten wir uns am Abend beim gemeinsamen Grillen. Eine andere Wanderung führte uns in die leckerste Eisdiele der Bleicheröder Berge. Hier wurde geschlemmt wie schon lange nicht mehr. Immerhin hatten wir den anstrengenden Heimweg auf unseren Vogelberg ja noch vor uns.
Das Meeresaquarium in Zella- Mehlis war unsere weiteste Tour durch den Sommer. Bei wunderbarem Sonnenschein wollten unsere Jüngsten am liebsten gleich mit in die Aquarien und Teiche springen, wir konnten sie gerade so davon abhalten… Spannend verfolgten wir wie „Nemo“ und seine Freunde hinter riesigen Scheiben ihre Runden schwammen. Als dann die Haie so ganz nah vor unserer Nase vorbei zogen, waren wir über das dicke Glas zwischen uns doch ganz froh.
Unsere Sommerreisen beendeten wir mit einer super Grillparty. Alles was wir am Abend genießen durften, bereiteten wir am Nachmittag gemeinsam zu. Und bei wunderbarem Sonnenschein, den leckersten Salaten und der guten Thüringer Rostbratwurst gingen unsere Sommerferien zu Ende.
Schon mal was von Autismus gehört? Am Boys`Day kannst Du erkennen, das es hier um viel mehr geht als Menschen die Telefonbücher auswendig lernen können.
Menschen mit einer autistischen Störung sind interessant, doch du musst den Schlüssel erst finden, der dich zu ihnen dringen lässt. Also komm mach mit und finde ihn. Erlebe ganz praktisch was es bedeutet, mit autistischen Menschen zu arbeiten, mit ihnen zu lernen und zu leben. Du erhälst Einblick in die unterschiedlichsten Berufsfelder von Ergotherapeut bis zu Heilerziehungspfleger und erlebst praktisch was es bedeutet mit ganz besonderen Menschen zu arbeiten.
Und wenn es dir gefällt, kannst du gern bei uns dein nächstes Schülerpraktikum machen.
Weitere Details:
„Essen hält Leib und Seele zusammen“ sagt ein altes Sprichwort.
Im Waldschlösschen kommt dieses ab sofort aus „Meisterhand“. Stolz dürfen wir verkünden, dass wir ab sofort „meisterlich“ versorgt sind. Unsere langjährige Hauswirtschaftleitung Frau Rebecca Hinsching ist nun offiziell geprüfte und bescheinigte –Meisterin der Hauswirtschaft-.
Und unsere Auszubildende im Bereich der Hauswirtschaft Frau Katrin Werner hat erfolgreich am Berufswettbewerb der Hauswirtschaft des Landwirtschaftsamtes Bad Frankenhausen teilgenommen und sich den 3. Platz erkämpft.
Herzlichen Glückwunsch!
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr 2011 ist zwar erst ein paar Tage jung und doch schon in vollem Gang.
So wie das alte Jahr sich verabschiedet hat, so hat uns das neue Jahr begrüßt. Termine, Gespräche, Aufgaben und stets einen gut organisierten Tagesplan, damit nichts vergessen wird. Wir planen wieder die jährlichen Geburtstagsfeiern, die festen Daten für zu erledigende Aufträge, notwendige Reparaturen und Investitionen, Gesprächstermine, Therapiezeiten, Hilfeplankonferenzen, Mitarbeitergespräche, Angehörigentreffen, Betriebsversammlungen, Kontrolltermine und noch vieles mehr.
Doch etwas können wir nicht planen und leider geht es viel zu oft in unserem viel beschäftigten Alltag unter. Die kleinen Glücksmomente die wir in jedem Jahr und sogar an jedem Tag erleben dürfen. Doch so ein kurzer Moment, wenn mal alles gut funktioniert hat, wenn man sich gesund und aktiv fühlt, wenn wir mal nicht im Stau stehen mussten, wenn der Parkplatz vor der Tür doch mal frei war oder ein Streitgespräch zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgegangen ist, wird schnell vergessen oder manchmal erst gar nicht wahrgenommen. Das wollen wir 2011 für Sie ändern.
Im Internet haben wir eine schöne Idee dazu gefunden. Horst Conen, Autor des Buches „Sei gut zu dir, wir brauchen dich“ hat eine faszinierende Geschichte von einem italienischen Grafen geschrieben. Dieser „Conte“, ein Genießer und Lebenskünstler, steckte jeden Morgen eine Handvoll kleiner getrockneter Bohnen in seine rechte Hosentasche: Seine Absicht? Er wollte jeden schönen Moment seines Tages, jede positive Kleinigkeit bewusster wahrnehmen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit steckte er dann 1 Bohne von der rechten in die linke Hosentasche und abends zählte er vor dem Schlafengehen seine „Glücksbohnen“.
Es war ihm dabei egal, ob er ein Lächeln verschenkte, eine freundliche Begrüßung austauschte, seinen Sitzplatz in der Bahn anbot, seinen Kaffee genoss, sich über das Buch freute, das er gerade las, er bemerkte immer häufiger und immer mehr die positiven Augenblicke in seinem Leben.
Das Leben kann zu einer „Bohnenkette“ von Glücksmomenten werden, wenn wir uns angewöhnen, auch die „kleinen Dinge des Lebens“ wahrzunehmen. Das Schöne dabei: Wir gehen mit den nach wie vor auch auftretenden „negativen“ Dingen bestimmt bald viel gelassener um.
Die Bewohner und Mitarbeiter des „Haus Waldschlösschen“ wünschen Ihnen für das Jahr 2011 ganz viele Glücksbohnen in der linken Hosentasche!
Mit freundlichen Grüßen
Katja Dallmann
Heimleitung
Haus Waldschlösschen